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Wir brauchen eine wirkliche Psychiatriereform statt Projektitis

Fachgespräch zur Psychatrie

Vielen Dank für das Interview in der FR mit Manfred Desch von der Angehörigenorganisation Psychisch Kranker. Er bestätigt unsere Forderungen. Wir brauchen Krisendienste, die rund um die Uhr für Menschen in psychischen Krisen da sind, auch um damit einen Klinikaufenthalt zu vermeiden. Dann würden auch nicht so viele Menschen in der Klinik ankommen, wenn es ihnen so schlecht geht, dass kaum eine Kommunikation mehr möglich ist.

Wir brauchen eine Politik der hessischen Landesregierung, die sich für eine gewaltfreie Psychiatrie einsetzt, im Interesse der Beschäftigten wie der Patientinnen und Patienten (und der Angehörigen). Wir brauchen Investitionen in moderne Gebäude, die eine moderne Behandlung ermöglichen. Wir brauchen neue Konzepte, aber kein kleinen Projektchen, sondern eher einen großen Wurf. Im Frühjahr 2019 hat die hessische Landesregierung Veränderungen in Aussicht gestellt. Dazu ist wenig passiert.

Wir warten auf den Entwurf des Psychisch-Krankenhilfe-Gesetzes, der bis zum Jahresende kaum in einem ordentlichen und sachgerechten Verfahren beschlossen werden kann. Die Einbeziehung der Fachleute in den Psychiatriebeirat findet nicht statt. Besuchskommissionen helfen nicht weiter. Die hessische Landesregierung ist nicht einmal in der Lage ein Gesetz zu Umsetzung des Bundesverfassungsgerichtsurteils von vor drei Jahren zu erlassen. Psychisch kranke Menschen und ihre Angehörigen haben von BÜNDNIS90DIEGRÜNEN wenig Gutes zu erwarten.

Bereits im Februar 2020 hat die Linksfraktion Hessen gemeinsam mit vielen Beteiligten über die Novellierung des Psychisch-Krankenhilfe-Gesetz diskutiert. Immer noch liegt kein Entwurf von Seiten der Landesregierung vor. Das Youtube-Video zeigt linke Forderungen an das neue Gesetz auf.

Verwandte Links

  1. "Reform der Psychiatrie: `Wir haben einen riesengroßen Aufholbedarf´" (fr.de)

Meine Beiträge aus den vergangenen Jahren findet Ihr hier:

-2020

-2019


"Es reicht nicht, die längst überfällige Akademisierung der Geburtshilfe in Hessen umzusetzen. Wichtig sind Übergangslösungen für die bisher ausgebildeten Hebammen auf den Weg zu bringen. Vorschläge gerade vom Hebammenverband gibt es zahlreiche.

Hessen schafft es aber überhaupt nicht die Vorschläge des Hebammengutachtens umzusetzen. Diese liegen seit 2019 vor, der Runde Tisch kommt aber nicht voran. Das liegt sicher nicht an den engagierten Kolleg*innen, sondern eher an der lahmen Landesregierung. Es ist aber dringend notwendig die Arbeitsbedingungen der Hebammen zu verbessern, sonst gibt es noch weniger Arbeitskräfte in dem Beruf. Bereits jetzt finden viele Frauen nur sehr schwer eine Hebamme, 70 Anfragen ist keine Seltenheit."

Christiane Böhm zu Geburtshilfe und Hebammenversorgung

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de