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Folgen des Klimawandels: Gesundheitliche und soziale Fragen müssen stärker in den Blick genommen werden

Angesichts des in der kommenden Woche vielerorts erwarteten Durchbrechens der 40 Grad-Marke und der Gefahren durch Wetterextreme in Folge des Klimawandels erklärt Christiane Böhm, sozial- und gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Wetterextreme mit verheerenden Überschwemmungen, immer neuen Hitzewellen, Mitte Juli bis zu oder sogar mehr als 40 Grad in Hessen - das alles sind mehr als nur Warnzeichen. Derartige Wetterextreme werden zunehmend unvermeidbarer Bestandteil unseres Alltags, wenn nicht endlich entschlossener der sozial-ökologische Umbau unserer Gesellschaft angegangen wird.

Für DIE LINKE steht fest: Im Kampf gegen das Fortschreiten des Klimawandels müssen gesundheitliche und soziale Fragen stärker in den Blick genommen werden.

Grundsätzlich gilt: Armutsbetroffene und ältere Menschen leiden deutlich mehr an den gesundheitlichen und sozialen Folgen des Klimawandels. Hier braucht es gezielte Unterstützungsangebote wie kostenlose Freibadnutzung, für alle zugängliche Wasserspender an und in allen öffentlichen Gebäuden. Oder auch öffentliche Abkühlräume für Menschen, die vor der Hitze aus den eigenen vier Wänden fliehen müssen.

Auch Arbeitsschutzbestimmungen müssen überarbeitet und angepasst werden, damit Arbeit gegebenenfalls aus der Mittagszeit verlagert werden kann.“

Für den notwendigen sozial-ökologischen Umbau brauche es erhebliche zusätzliche Mittel, so Böhm. Denn gelinge es nicht, den Klimawandel zu stoppen, sei absehbar, dass die gesamtgesellschaftlichen Folgekosten um ein Vielfaches höher ausfallen würden.