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Wohnen ist ein Menschenrecht!

Der Beschluss zur Einrichtung einer Wohnungssicherungsstelle mit einem guten Konzept wurde am Montag im Kreistag gefasst. Damit stellt sich der Kreis einer Herausforderung, mit der bisher meist Städte zu tun hatten. Wir haben zunehmende Wohnungs- und Obdachlosigkeit. Getriggert durch Corona gilt das für noch mehr Menschen, dass sie ihre Wohnung verlieren, weil sie die Miete nicht zahlen können. Die Kommunen sind dafür zuständig bei einem Wohnungsverlust für die Unterbringung zu sorgen. Dies ist meist allerdings nicht erfolgreich, so dass die Zahlen von Menschen, die gänzlich ohne Obdach da stehen, wachsen.

Die Stelle hat die Aufgabe den Wohnungsverlust zu verhindern. Das ist durchaus möglich, wenn sich eine öffentliche Stelle einschaltet und zum Beispiel Darlehen für rückständige Mieten organisiert oder mit den Vermietern und Mietern die anstehenden Konflikte bearbeitet. Außerdem kann es in einigen Fällen nötig sein, dass eine soziale Einrichtung als Zwischenvermieter auftritt. Das macht es für einige Vermieter einfacher ihre Wohnung zu vermieten, wenn sie wissen, dass sie jemanden haben, der in Konfliktfällen hilft.

LINKE, SPD und Grüne sehen darin einen Beitrag um Wohnungs- und Obdachlosigkeit zu verhindern.

Gut ist auch die Zusammenarbeit mit den Stellen der Obdachlosenarbeit. Zukünftig sollte auch daran gedacht werden, wie in Rüsselsheim bei der Gewobau obdachlosen Menschen wieder Wohnungen zur Verfügung stellen.

Denn Wohnen ist ein Menschenrecht.


DIE LINKE. Offene Liste für die Kommunalwahl 2021 steht

Der Kreisvorstand der LINKEN freut sich über die erfolgreiche Aufstellung der LINKEN. Offenen Liste für den Kreistag. Nach der einstimmigen Verabschiedung eines umfangreichen Wahlprogramms, hat die Versammlung in Rüsselsheim eine Liste mit 53 Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt.

Spitzenkandidatin ist die Landtagsabgeordnete und Fraktionsvorsitzende Christiane Böhm aus Trebur. Sie stellte die wesentlichen Themen der LINKEN. Offenen Liste vor. „Soziale Gerechtigkeit steht im Mittelpunkt unseres Einsatzes für die Menschen im Kreis Groß-Gerau. Auch die kommunalen Parlamente sollen sich um die Nöte der Menschen kümmern, die in Gefahr sind ihre Arbeit zu verlieren oder bereits Sozialleistungen erhalten. Dazu gehört besonders mehr bezahlbarer Wohnraum.“

Marcel Baymus aus Groß-Gerau kandidiert für die Kreistagswahl auf Platz 2. „Der Ausbau der Schulen wird eine große Herausforderung im Kreis Groß-Gerau. Allerdings hat der Kreis mit der Sanierung zum Passivhausstandard für die Pandemie gut versorgt. Damit werden Klassenzimmer ständig belüftet. Wichtig ist der weitere Ausbau zu Ganztags- und Gemeinschaftsschulen.“

Der Klima- und Tierschutz liegt der Kandidatin auf Platz 3 besonders am Herzen. Gina Renc aus Gernsheim betont: „Auch im Kreis Groß-Gerau müssen wir alles dafür tun, um das 1,5-Grad-Ziel voranzutreiben. Nur so können wir unsere Umwelt sowie den Lebensraum von Tieren erhalten und Verantwortung für zukünftige Generationen übernehmen. Dafür braucht es mehr Landschaftsschutz, Erneuerbare Energien und eine Verkehrspolitik, die auf den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs setzt, in kommunaler Hand.“

Robert Kohl, einer der Kreisvorsitzenden der LINKEN. Kreis Groß-Gerau, sieht die rege Beteiligung vieler engagierter Kandidatinnen und Kandidaten als Zeichen für die wachsende Bedeutung der LINKEN im Kreis Groß-Gerau. Auf der Liste kandidieren Betriebs- und Personalratsvorsitzende, Arbeitslose, Verkäuferinnen, Rentner und Rentnerinnen, Ingenieure, Arbeiter und Arbeiterinnen, Selbständige, u.a. Die Altersspanne liegt zwischen 21 und 86 Jahren, sie vertreten die Kommunen des Kreises und viele soziale und ökologische Bewegungen. „Damit sehen wir uns für die Kommunalwahl im Kreis gut aufgestellt.“