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Sommertour in Darmstadt gestartet

Die erste Station unserer Sommertour führte uns heute zur Beratungsstelle des Frauenhauses Darmstadt. Christine Omasreiter und Christine Degel zeigten uns die schön eingerichtete Beratungsstelle für Frauen in Gewaltsituationen mit coronagerecht und vertraulich gestalteten Beratungssettings, Platz und Spielzeug für Kinder, die während der Beratung beschäftigt sind, mit Begegnungsräumen, die während der Pandemie nur im fachlichen Kontext genutzt werden können.

Sie informierten uns über den Bedarf an Frauenhausplätzen. In Hessen werden doppelt so viele Familienzimmer benötigt, dies gibt der deutlich bemerkbare Bedarf und die Istanbul-Konvention vor. Ein großes Problem ist der fehlende bezahlbare Wohnraum für Frauen mit Kindern. Dies entspannt sich zwar etwas in Darmstadt, da mehr Wohnungen gebaut werden und Frauen aus dem Frauenhaus inzwischen die höchste Priorität beim Wohnungsamt der Stadt haben.

Ein großes Problem ist die personelle Ausstattung. Bereits in der Beratung sind Wartezeiten von durchschnittlich einer Woche einzuplanen und dies, obwohl Frauen in echten Krisensituationen kommen und sich oftmals endlich durchgerungen haben Hilfe zu suchen.

Darmstadt plant ein zweites Frauenhaus, hierzu gibt es aber keine Zusage vom Land, dass das Personal finanziert wird.

Interessant ist das Darmstädter Modell zur Umsetzung der Istanbul-Konvention. Hier ist die Stadt in Hessen eine Vorreiterin.

Verwandte Links

  1. Darmstädter Modell (darmstadt.de)

Meine Beiträge aus den vergangenen Jahren findet Ihr hier:

-2020

-2019


"Es reicht nicht, die längst überfällige Akademisierung der Geburtshilfe in Hessen umzusetzen. Wichtig sind Übergangslösungen für die bisher ausgebildeten Hebammen auf den Weg zu bringen. Vorschläge gerade vom Hebammenverband gibt es zahlreiche.

Hessen schafft es aber überhaupt nicht die Vorschläge des Hebammengutachtens umzusetzen. Diese liegen seit 2019 vor, der Runde Tisch kommt aber nicht voran. Das liegt sicher nicht an den engagierten Kolleg*innen, sondern eher an der lahmen Landesregierung. Es ist aber dringend notwendig die Arbeitsbedingungen der Hebammen zu verbessern, sonst gibt es noch weniger Arbeitskräfte in dem Beruf. Bereits jetzt finden viele Frauen nur sehr schwer eine Hebamme, 70 Anfragen ist keine Seltenheit."

Christiane Böhm zu Geburtshilfe und Hebammenversorgung

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de