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Erzieher*innen sind mehr wert

Das ist das Thema des aktuellen Rote-Sofa-Gesprächs der LINKEN. in Groß-Gerau. Gast ist Inga Christensen, ver.di Vertrauensfrau und selbst Erzieher*in, die uns kompetent und engagiert erklärt, was jetzt bei den Tarifverhandlungen rauskommen muss. Wir brauchen dringend mehr Erzieher*innen und das geht nur, wenn bessere Gehälter bezahlt werden, kleinere Gruppen und ein besserer Betreuungsschlüssel eingeführt wird. Dafür wird die hessische Landesregierung die Kommunen finanziell wesentlich besser unterstützen müssen und die Kosten für die frühkindliche Bildung weitgehend übernehmen. Ab morgen, dem 16.5.22 wird wieder verhandelt. Die kommunalen Arbeitgeber VKA sind aufgefordert sich endlich zu bewegen, sonst müssen sie selbst die Kinder betreuen, weil keine Erzieher*innen mehr da sind.

Meine Beiträge aus den vergangenen Jahren findet Ihr hier:

-2020

-2019

"Es reicht nicht, die längst überfällige Akademisierung der Geburtshilfe in Hessen umzusetzen. Wichtig sind Übergangslösungen für die bisher ausgebildeten Hebammen auf den Weg zu bringen. Vorschläge gerade vom Hebammenverband gibt es zahlreiche.

Hessen schafft es aber überhaupt nicht die Vorschläge des Hebammengutachtens umzusetzen. Diese liegen seit 2019 vor, der Runde Tisch kommt aber nicht voran. Das liegt sicher nicht an den engagierten Kolleg*innen, sondern eher an der lahmen Landesregierung. Es ist aber dringend notwendig die Arbeitsbedingungen der Hebammen zu verbessern, sonst gibt es noch weniger Arbeitskräfte in dem Beruf. Bereits jetzt finden viele Frauen nur sehr schwer eine Hebamme, 70 Anfragen ist keine Seltenheit."

Christiane Böhm zu Geburtshilfe und Hebammenversorgung

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de