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Die Ausbeutung der Erntehelfer*innen muss ein Ende haben

Nach der gestrigen Kreistagssitzung habe ich den Informationsstand der fairen Mobilität in Weiterstadt besucht. Die Kolleg*innen waren schon morgens auf den Spargelfeldern, um die Erntehelfer*innen über ihre Rechte zu informieren.

Entscheidende Erfahrung aus diesen und anderen Aktionen ist: Die Arbeitgeber (und das sind meistens nicht die kleinen bäuerlichen Betriebe) versuchen die Erntearbeiter*innen davon abzuhalten mit den Gewerkschaftskolleg*innen zu sprechen, obwohl diese viele wertvolle Informationen für die Kolleg*innen zur Verfügung stellen.

Probleme gibt es genug: Löhne, die nicht oder oft erst zum Ende des Jahres ausbezahlt werden, Unterkünfte für 40 Personen mit einer Hygieneeinheit, die keinen Schutz für Frauen bieten, sehr harte Arbeit von morgens früh bis abends spät mit lediglich einer Mittagspause.

Meine Beiträge aus den vergangenen Jahren findet Ihr hier:

-2020

-2019

"Es reicht nicht, die längst überfällige Akademisierung der Geburtshilfe in Hessen umzusetzen. Wichtig sind Übergangslösungen für die bisher ausgebildeten Hebammen auf den Weg zu bringen. Vorschläge gerade vom Hebammenverband gibt es zahlreiche.

Hessen schafft es aber überhaupt nicht die Vorschläge des Hebammengutachtens umzusetzen. Diese liegen seit 2019 vor, der Runde Tisch kommt aber nicht voran. Das liegt sicher nicht an den engagierten Kolleg*innen, sondern eher an der lahmen Landesregierung. Es ist aber dringend notwendig die Arbeitsbedingungen der Hebammen zu verbessern, sonst gibt es noch weniger Arbeitskräfte in dem Beruf. Bereits jetzt finden viele Frauen nur sehr schwer eine Hebamme, 70 Anfragen ist keine Seltenheit."

Christiane Böhm zu Geburtshilfe und Hebammenversorgung

Zivilcourage zeigen - Solidarität beweisen - sich für ein demokratisches Gemeinwesen einsetzen.....

Reichtumsuhr

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de