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Corona in Altenheimen

Corona in hessischen Alten- und Pflegeheimen

- keine gute Story. Hoffentlich bald zu Ende mit regelmäßigen und konsequenten Tests und schnellen Impfungen. Die fehlen in Hessen noch für die Hälfte der Bewohner*innen. Was ebenfalls fehlt, ist genügend Personal. Die Heime würden gerne mehr testen, wenn sie mehr Arbeitskräfte dafür einsetzen könnten. Die müssen sie aber in der unterbesetzen Pflege abziehen. Auch Pflegekräfte sind in Quarantäne und erkrankt. Außerdem fehlen in der Pflege an sich und besonders in der Altenpflege in Hessen 10.000 Pflegekräfte. Das Desaster ist hausgemacht. Wenn nicht endlich die Arbeitsbedinungen und die Bezahlung verbessert wird, werden wir nicht mehr für menschenwürdige Verhältnisse sorgen können.

Die Politik ist gefragt.

Es gibt ausgebildete Kräfte, die den Beruf verlassen haben, weil sie die Rente noch selbst erleben wollten. Aktuell ist es ohne zusätzliche Anstrengungen unmöglich diese Kräfte zu wiederzugewinnen. Wir brauchen sie aber jetzt und in Zukunft. Also: bessere Personalschlüssel, ordentliche Bezahlung und ein gutes Betriebsklima. Auch die Kommunen können hierzu etwas tun: sie können preisgünstige Wohnungen zur Verfügung stellen, dafür sorgen, dass die Fahrkarte kostenlos oder kostengünstig ist, dass mehr Ausbildungs- und Praktikumsplätze geschaffen werden und einiges mehr. Aktuell können sie dazu beitragen, dass Hilfspersonal in den Altenhilfeeinrichtungen zur Verfügung gestellt wird. Am 14.3. sind in Hessen Kommunalwahlen. Fragt Eure Politiker*innen, was sie zu tun gedenken. Und lasst Euch nicht mit Verweisen auf Bund und Land abspeisen.

Meine Beiträge aus den vergangenen Jahren findet Ihr hier:

-2020

-2019

"Es reicht nicht, die längst überfällige Akademisierung der Geburtshilfe in Hessen umzusetzen. Wichtig sind Übergangslösungen für die bisher ausgebildeten Hebammen auf den Weg zu bringen. Vorschläge gerade vom Hebammenverband gibt es zahlreiche.

Hessen schafft es aber überhaupt nicht die Vorschläge des Hebammengutachtens umzusetzen. Diese liegen seit 2019 vor, der Runde Tisch kommt aber nicht voran. Das liegt sicher nicht an den engagierten Kolleg*innen, sondern eher an der lahmen Landesregierung. Es ist aber dringend notwendig die Arbeitsbedingungen der Hebammen zu verbessern, sonst gibt es noch weniger Arbeitskräfte in dem Beruf. Bereits jetzt finden viele Frauen nur sehr schwer eine Hebamme, 70 Anfragen ist keine Seltenheit."

Christiane Böhm zu Geburtshilfe und Hebammenversorgung

Zivilcourage zeigen - Solidarität beweisen - sich für ein demokratisches Gemeinwesen einsetzen.....

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Quelle: www.vermoegensteuerjetzt.de