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Solidarität mit den Beschäftigten bei Opel

Im Kreis Groß-Gerau erleben wir seit Jahren das Bangen um die Arbeitsplätze bei Opel, die Einschnitte in die Arbeitsbedingungen, die Ausgliederung von ganzen Betriebsteilen, den Abbau von Ausbildungsplätzen. Die Beschäftigten waren kooperativ, haben für den Zukunftstarifvertrag verzichtet und werden jetzt von der Unternehmensleitung massiv unter Druck gesetzt. Die Landtagsabgeordnete der LINKEN Christiane Böhm im Wahlkreis Groß-Gerau sagt klar und deutlich: "Das muss jetzt ein Ende haben. Deshalb unterstütze ich - auch als Fraktionsvorsitzende im Kreistag Groß-Gerau – den heutigen Aktionstag und wünsche den Beschäftigten und ihrer Gewerkschaft IG Metall von Herzen viel Erfolg."

Die Verlagerung von Risiken und Verlusten auf die Arbeiterinnen und Arbeiter sehe ich als Skandal unserer Gesellschaft. Das können wir gerade jetzt an allen Ecken und Enden sehen, einige Unternehmen schieben eine fehlende Unternehmensstrategie auf die Corona-Pandemie. Allerdings ist es seit Jahren erforderlich für die Automobilindustrie neue Strategien zu entwickeln, nicht nur was die Antriebstechnologien betrifft. Wir brauchen heute neue Mobilitätskonzepte und wer ist dafür nicht besser geeignet als diejenigen, die heute bereits mit Mobilitätsfragen zu tun haben. DIE LINKE unterstütz gerne die IG Metall und die Beschäftigten von Opel bei der Diskussion und Entwicklung dieser Positionen, aber auch dabei Druck auf die Unternehmensführung zu entwickeln.

Böhm: "Deshalb hoffe ich, dass der heutigen Aktion noch viele Aktivitäten folgen, bei der sich auch die Bevölkerung und die Beschäftigten anderer Betriebe beteiligen können, denn Opel geht uns im Kreis Groß-Gerau alle an. Unser Einsatz sollte einem Mobilitätskonzern gelten, der die Herausforderungen der Zukunft und damit auch die Sicherheit der Arbeits- und Ausbildungsplätze bewältigt."