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Hessische Landesregierung verursacht Impfchaos

Zu dem Erlass des Landes mit dem Ziel, die Impfkapazitäten zu erweitern, erklärt Christiane Böhm, gesundheitspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Im Sommer verfügte die Landesregierung, dass die Impfzentren bis Ende September geschlossen sein müssen. Am Samstag verfügte sie nun, dass die Impfkapazitäten vor Ort ad hoc hochgefahren werden müssen, um jede Woche 2,5 Prozent der örtlichen Bevölkerung impfen zu können. So kann man nicht mit den Kommunen umgehen. So kann man auch nicht mit Impfwilligen umgehen.

Es ist gut, dass sich jetzt mehr Menschen entscheiden, ihre Erstimpfung vorzunehmen und für den Impfschutz zu sorgen. Diese treffen sich aber in Impfschlangen gemeinsam mit denjenigen, die laut RKI jetzt eine Auffrischungsimpfung vornehmen können.“

Die Landesregierung habe durch entsprechende finanzielle und logistische Unterstützung die Kommunen beim Wiederaufbau der Impfzentren zu unterstützen, so Böhm. Diese sollten gerade bei den Landkreisen dezentral über die Kommunen verteilt werden, um möglichst wohnortnahe und niedrigschwellige Angebote zu bieten.

„Außerdem ist es auch Aufgabe der Landesregiering, öffentlich klarzustellen, dass die Auffrischungsimpfung für Menschen im mittleren oder jüngeren Alter ohne Vorerkrankungen beziehungsweise der Kontaktpersonen nicht unmittelbar erfolgen müssen. Diese sollten Älteren und Immungeschwächten den Vortritt lassen. Auch beim Boostern gilt ein solidarischer Umgang untereinander als Zielstellung.“