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Gute-Kita-Gesetz: Qualitätssprung braucht originäre Landesmittel

Anlässlich der Aktuellen Stunde zum Gute-Kita-Gesetz und dessen Umsetzung in Hessen:

 

"Die Landesregierung lässt die großspurig im schwarzgrünen Koalitionsvertrag angekündigten Verbesserungen im Kita-Bereich von den Kommunen bezahlen. Das ist das Ergebnis der Mogelpackung ‚Starke Heimat Hessen‘. Statt die Kommunen mit Landesmitteln zu unterstützen, wird die Gewerbesteuerumlage weiter bei den Kommunen abgezogen und teilweise bei den Kitas reinvestiert. Das Land selbst gibt keinen Cent für mehr Qualität in den Kitas aus. Das ist purer Hohn gegenüber allen in den Kommunen Engagierten."

Zu befürchten sei nur eine begrenzte Qualitätsverbesserung, da die Landesregierung nicht mehr Geld in die Hand nehmen wolle, so Böhm. Diese sei aber dringend erforderlich, um die Erzieherinnen und Erzieher im Beruf zu halten und neue Fachkräfte zu gewinnen.

"Wir brauchen dringend die Freistellungen von Kita-Leitungen, Verbesserungen im Verhältnis der Fachkräfte zur Zahl der betreuten Kindern, die Berücksichtigung von Ausfallzeiten und für die Anleitung, Investitionen in multiprofessionelle Teams oder interkulturelle Arbeit. Einen Qualitätssprung im Sinne guter frühkindlicher Bildung bleibt die Landesregierung bisher leider schuldig."