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Für sexuelle Selbstbestimmung: Paragraf 219a abschaffen


Am 26. Januar findet ein bundesweiter Aktionstag zur Abschaffung des Paragrafen 219a statt – Motto: ‚Jetzt erst recht! Keine Kompromisse - #wegmit219a – körperliche und sexuelle Selbstbestimmung sind nicht verhandelbar‘. Dazu erklärt Christiane Böhm, frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Wir sind das Trauerspiel der SPD um den Paragrafen 219a satt. Statt die für dessen Abschaffung vorhandene Mehrheit im Bundestag zu nutzen, will die Bundesregierung eine Studie zur ‚Häufigkeit und Ausprägung seelischer Folgen von Schwangerschaftsabbrüchen‘ in Auftrag geben.“

Das Interesse der selbsternannten Lebensschützer sei es, nachzuweisen, dass es ein erhöhtes Risiko für psychische Störungen als Folge des Schwangerschaftsabbruchs gäbe, so Böhm. Dies sei längst wissenschaftlich widerlegt. Damit sollten nur Ängste bei Frauen geschürt werden.

Böhm: „Frauen müssen das Recht haben, sich vollumfänglich über den Schwangerschaftsabbruch bei kompetenten Ärztinnen und Ärzten zu informieren, die den Abbruch auch selbst durchführen. Die Aufklärung sollte nach dem vorgeschriebenen Beratungsgespräch genauso wie bei einem anderen medizinischen Eingriff passieren.
Deshalb unterstützt DIE LINKE in Hessen den bundesweiten Aktionstag am Samstag und wir beteiligen uns selbstverständlich an den Veranstaltungen.