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DIE LINKE erklärt sich solidarisch mit den Beschäftigten des Martin-Niemöller Hauses in Rüsselsheim und allen weiteren Beschäftigten der Mission Leben und der GfdE

Der Kreisverband Groß–Gerau der Partei DIE LINKE, die Landtagsabgeordnete Christiane Böhm sowie der Bundestagsabgeordnete Jörg Cezanne haben der Mitarbeitervertretung des Niemöller-Hauses in Rüsselsheim eine Solidaritätserklärung geschickt, mit der sie ihre Unterstützung der Auseinandersetzung für eine bessere und angemessene Entlohnung in der Altenhilfe deutlich gemacht hat. Die Erklärung ging sowohl an verdi als auch an die Geschäftsleitung.

Christiane Böhm betont: "Nicht erst die  Corona Krise hat gezeigt, dass die Altenpflege nicht nur ein wichtiger Faktor in unserer Gesellschaft ist, sondern auch eine extrem anstrengende Arbeit. Deshalb sollte klar sein, dass hier endlich angemessen bezahlt wird; den vielen Solidaritätsbekundungen zum Höhepunkt der Krise sollten endlich Taten folgen."

Für DIE LINKE ist es nicht nachvollziehbar, dass sowohl der Träger Mission Leben als auch die Gesellschaft für diakonische Einrichtungen (GfdE) den Abschluss des Tarifsvertrags verhindern, indem der Dienstgeberverband Diakonische Altenhilfe Hessen (DV.DAH) kurz vor Abschluss des Tarifvertrags mit ver.di aus dem Verband austritt.

Der Bundestagsabgeordnete und Direktkandidat, Jörg Cezanne, fordert die Arbeitgeber auf, dass der Verband sich mit der Gewerkschaft wieder an einen Tisch setzt und die Tarifverhandlungen zum Abschluss bringt. "Sowohl die Beschäftigten der Mission Leben als auch der GfdE sollen endlich einen angemessenen Tarifvertrag erhalten. Diese haben nicht nur Applaus verdient, sondern ein Einkommen, das Ihnen Respekt für ihre Arbeit zollt."

Wichtig ist der LINKEN ganz besonders, dass Arbeitsstress und Arbeitshetze in der Altenpflege durch mehr Personal verringert werden müssen. Hier braucht es eindeutige Signale an diejenigen, die aus dem Beruf ausgestiegen sind und am Beruf Interessierte, dass sich die Arbeitsbelastung durch mehr Personal und eine bessere Personalbemessung verringert. Nur so wird es möglich sein mehr Personal für diesen wichtigen und wertvollen Beruf zu gewinnen. DIE LINKE wird sich weiterhin für eine gute Bezahlung, für eine bessere Personalbemessung und bessere Arbeitsbedingungen einsetzen.